DONNERSTAG -  21.06.2012
Bayer Science & Education Foundation
Bayer-Stiftung unterstützt Gymnasium am Kothen in Wuppertal mit rund 9.000 Euro
 

Die Schülerinnen Teni Wu (2.v.l.) und Anke Pfeifer (4.v.l) demonstrieren Dr. Klaus Jelich (1.v.l.), Standortleiter Bayer HealthCare Wuppertal, und Matthias Nocke (3.v.l), Dezernent für Kultur der Stadt Wuppertal, die Handhabung einer Wärmebildkamera.
Die Bayer Science & Education Foundation fördert zwei innovative naturwissenschaftliche Unterrichtsprojekte des Gymnasiums am Kothen in Wuppertal mit rund 9.000 Euro. Im Projekt „Visualisierung des Verborgenen“ werden den Schülerinnen und Schülern visuelle Einblicke in physikalische, biologische und chemische Vorgänge ermöglicht, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Die Fördergelder der Bayer-Stiftung über 5.000 Euro wurden in die Anschaffung einer Wärmebildkamera investiert. Dagegen widmet sich das zweite Unterrichtsprojekt „Biochemische Analyse des Ökosystems Kothener Bach“ im Chemie- und Biologieunterricht verschiedenen Themen der Gewässerkunde und ermöglicht den Kindern ein besseres Verständnis von naturwissenschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen. Für die notwendige Erneuerung des Experimentier- und Laborgerätebestandes stellt die Stiftung rund 4.000 Euro zur Verfügung.

Im Rahmen der symbolischen Spendenübergabe am 21. Juni in Wuppertal würdigte Dr. Klaus Jelich, Standortleiter Bayer HealthCare Wuppertal, das Engagement der Lehrkräfte. „Mit unserem Schulförderprogramm unterstützen wir innovative und nachhaltig ausgerichtete Projekte, die jungen Menschen die Faszination der Natur-wissenschaften praxisnah vermitteln. Zudem wollen wir den vorbildlichen Einsatz der Lehrkräfte honorieren, die solche zeitintensiven Projekte konzipieren und umsetzen“, so Jelich.

Projekt: „Visualisierung des Verborgenen“

Die Untersuchungsobjekte der Unterrichtsreihe „Visualisierung des Verborgenen“ decken die Themen Energiesanierung und -speicherung, Effizienz von Brennstoffen, Ablauf und Darstellung thermischer Reaktionen sowie die Untersuchung ökologischer Prozesse ab. „Das Sichtbarmachen von eigentlich unsichtbaren Prozessen erleichtert bei den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für abstrakte chemische Reaktionen und ökologische Regeln. Dieses bessere Wissen trägt dann zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Energie bei“, erläutert Biologie- und Physiklehrer Henning Geyer, Projektleiter am Gymnasium im Stadtteil Unterbarmen, die Zielsetzung.


Projekt: „Biochemische Analyse des Ökosystems Kothener Bach“

Bereits seit 2006 nutzt die Schule den nahe gelegenen Kothener Bach für einen praxisnah orientierten Chemie- und Biologieunterricht. In den Unterrichtseinheiten führen die Schülerinnen und Schüler Wasseranalysen durch und bestimmen die im Bach vorkommenden Lebewesen sowie deren Häufigkeit in den verschiedenen Jahreszeiten. Die Ergebnisse werden ausgewertet und über die Jahre hinweg miteinander verglichen. „Das Interesse für diese vielfältige Unterrichtsreihe ist bei unseren Schülerinnen und Schülern ungebrochen groß. Ich freue mich sehr, dass wir dank der Bayer-Spende den Unterricht in dieser Art weiter fortführen können“, betont Biologie- und Chemielehrerin Dorothee Altenbach als zuständige Projektleiterin.

Im Bayer-Schulförderprogramm stellt die Stiftung jedes Jahr rund 500.000 Euro für Projekte zur Verbesserung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts bereit. Seit Start des Programms Ende 2007 wurden insgesamt bereits 261 Bildungsprojekte im Umfeld der Bayer-Standorte mit mehr als 2,1 Millionen Euro gefördert. Davon flossen alleine rund 234.000 Euro Fördergelder in bisher 19 Bildungsprojekte im Wuppertaler Umfeld.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung

Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Unternehmens-Standorte. In eigenen Schülerlaboren – den so genannten „BayLabs“ – ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente zu den Themen Gesundheit, Pflanzen, Materialien und Umweltschutz auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennenzulernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe „Jugend forscht”, der „Internationalen Biologie-Olympiade“ und der „Internationalen Chemie-Olympiade“

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: http://www.bayer-stiftungen.de