MONTAG -  22.08.2011
Ehrenamtsprogramm der “Bayer Cares Foundation":
Wuppertaler„Initiative für krebskranke Kinder e.V.“ erhält 1.400 Euro für einen Aufenthalt im „Drusus Camp“ in Bergkamen
Seit 2007 insgesamt 449.000 Euro für 147 Sozialprojekte im Umfeld der Bayer-Standorte gestiftet

v.l.n.r., vorn: Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord überreicht im Drusus Camp Ehrenamtler Michael Römer die Stiftungsurkunde und würdigt das Engagement der "Initiative für krebskranke Kinder e.V."
Die „Bayer Cares Foundation", die Stiftung für das soziale Engagement, unterstützt mit 1.400 Euro die „Initiative für krebskranke Kinder e.V." aus Wuppertal. Mit Hilfe der Spende organisierte der Ehrenamtler Michael Römer, der als zweiter Vorsitzender im Verein tätig ist und als technischer Angestellter bei Bayer HealthCare in Wuppertal arbeitet, ein Erlebniswochenende im Römerlager „Drusus Camp" in Bergkamen. Hier konnten vom 20. bis 21. August krebskranke und geheilte Kinder zusammen mit ihren Geschwistern und einem Elternteil eine ereignisreiche Zeit verbringen.


„Für die Kinder ist es sehr wichtig, dass sie mit anderen Kindern in Kontakt kommen und einen Ausgleich zu ihrem harten Alltag finden. Deshalb organisieren wir immer wieder Freizeitaktivitäten wie diese", begründet Römer das Engagement des Vereins. Im „Drusus Camp" konnten die Kinder das Alltagsleben im Römerlager hautnah erleben: Sie haben Korn gemahlen, Beeren gesammelt und ihre Mahlzeiten selbst zubereitet. Außerdem erlebten sie verschiedene Abenteuer, wie Schwertkampf oder Wagenrennen.

„Mit der Förderung des Römerwochenendes unterstützen wir die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereinsmitglieder. Mit ihrem Engagement übernehmen sie in besonderem Maße Verantwortung und kümmern sich in vorbildlicher Weise um die Verbesserung der Lebensumstände von krebskranken Kindern und ihren Familien", sagte Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung, bei der Spendenübergabe.

Die „Initiative für krebskranke Kinder e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der umfangreiche Hilfestellung für krebskranke Kinder und ihre Familien anbietet. Neben Gesprächs- und Beratungsangeboten leisten Römer und seine Ehrenamtskollegen auch finanizielle Unterstützung, zum Beispiel für Reha-Maßnahmen und psychotherapeutische Begleitung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bereitstellung von Ferienwohnungen sowie die Organisation von Familienwochenenden, Ausflügen und Festen. Daneben werden Typisierungsaktionen für Knochenmarkspenden durchgeführt.

Diese Initiative ist eines von 147 Nachbarschaftsprojekten, die seit Start des Ehrenamtsprogramms Ende 2007 von der „Bayer Cares Foundation" mit insgesamt 449.000 Euro im Umfeld der Bayer-Standorte bezuschusst wurden. Im Einzugsbereich von Wuppertal profitieren bereits 16 Sozialprojekte mit einem Gesamt-Fördervolumen von rund 44.200 Euro vom Bayer-Ehrenamtsprogramm. 


Bayer Cares Foundation
 
Die „Bayer Cares Foundation" ist neben der „Bayer Science & Education Foundation" - der Bayer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung - die zweite Unternehmensstiftung des Bayer-Konzerns. Die Stiftung für das soziale Engagement vergibt im Rahmen ihres Ehrenamtsprogramms projektbezogene Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro unter der Voraussetzung, dass der Antragsteller - ein Bürger, Bayer-Mitarbeiter oder ein Bayer-Pensionär - aktiv in dem Vorhaben mitarbeitet und einen konkreten Projekt- und Kostenplan vorlegen kann. Die Fördermittel sollen unmittelbar den Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte von Bayer zugute kommen. Anträge auf Projektförderung können ganzjährig im Internet gestellt werden.

Zudem vergibt die „Bayer Cares Foundation" jedes Jahr den mit insgesamt 35.000 Euro dotierten „Aspirin Sozialpreis". Damit zeichnet sie innovative Hilfs- und Beratungsangebote im Gesundheitsbereich aus. Ferner hilft die Bayer-Stiftung weltweit Menschen, die durch Naturkatastrophen in akute Not geraten sind. Der Fokus liegt hier auf langfristig angelegten Wiederaufbauprojekten.

>> mehr Informationen zur Bayer Cares Foundation finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de


Drusus Camp

Das Drusus Camp befindet sich an einer historischen Römerstätte in Bergkamen. Hier gründete der römische Heerführer Nero Claudius Drusus im 11. Jahrhundert vor Christus eines der größten militärischen Lager in Germanien. Heute ist das Drusus Camp Teil des Bergkamener Stadtmuseums. Wo früher rund 15.000 Legionäre zu Hause waren, lernen Jugendliche unter pädagogischer Anleitung das römische Alltagsleben kennen. So tragen sie römische Gewänder, trinken Traubensaft aus Tonkrügen, ruhen auf Tierfellen in Zelten - die den römischen Originalen bis ins kleinste Detail nachempfunden sind - und üben sich in den typischen Disziplinen eines Legionärs: Exerzieren, Bogenschießen, Speerwurf, Schwertkampf und Marschieren. Auch das Zubereiten römischer Speisen gehört zum Abenteuer dazu. Wer sich in allen Disziplinen bewährt, erhält anschließend ein Legionärsdiplom, ausgestellt auf die lateinische Version des eigenen Namens. So heißt Markus plötzlich Marcius, Constanze verwandelt sich in Constantia und Mike nennt sich Mikus.