Forschungszentrum Aprath

Im Forschungszentrum am Aprather Weg forschen und entwickeln rund 1.300 Wissenschaftler neue innovative Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs- und Herzkreislauferkrankungen.

 

Screening-Roboter

Dabei bedienen sie sich modernster Technologien und Methoden. So können die Mitarbeiter der Chemischen Forschung mit Hilfe der so genannten Kombinatorischen Chemie innerhalb kurzer Zeit rund 50.000 neue Verbindungen herstellen. Zum Vergleich: Mit klassischem Handwerkszeug würden 30 Chemiker dafür etwa zehn Jahre benötigen. Eine andere High-Tech-Methode nennt sich Hochdurchsatzscreening. Damit können pro Tag mehr als 200.000 Substanzen auf ihre Wirksamkeit geprüft werden.



Blick in die Probandenstation

Nur die besten davon werden optimiert und zu einem Kandidaten für die weitere Arzneimittelentwicklung. Sie werden von den Wuppertaler Mitarbeitern der Präklinischen Entwicklung in zahlreichen Versuchen auf ihre Unbedenklichkeit geprüft. Erst dann übernehmen die Mediziner der Klinischen Entwicklung das künftige Medikament, um in internationalen Studien seine Wirksamkeit und Verträglichkeit am Menschen zu untersuchen.