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Gewässerschutz

Der Gewässerschutz hat am Bayer-Standort Wuppertal eine lange Tradition. Bis 1977 war die Stadt für die Reinigung der Abwässer aus dem Werk an der Wupper verantwortlich. Mit dem Bau der werkseigenen Kläranlage Rutenbeck ging diese Aufgabe auf das Unternehmen über. Heute übernehmen der Wupperverband und Bayer die Klärung ihrer Abwässer gemeinsam.

Dafür gibt es mehr als einen guten Grund. So ergänzen sich die Bayer-Anlage und das benachbarte Klärwerk Buchenhofen in ihren technischen Möglichkeiten optimal. Jeder Partner übernimmt deshalb den Teil der Reinigung, für den die jeweilige Anlage am besten geeignet ist. Auf diese Weise werden zum Beispiel die im Abwasser enthaltenen Stickstoffverbindungen vollständig abgebaut. Ein Vorteil für die Umwelt. Denn durch die im Jahr 2000 gestartete Zusammenarbeit wird die Wupper pro Tag um rund eine Tonne Stickstoff entlastet.

Überdies ist die Zusammenarbeit wirtschaftlich sinnvoll. Ein Grund: Die Einleitung von Prozessabwässern aus der Kläranlage Buchenhofen füllt die Kapazitätslücke des Bayer-Klärwerkes, die durch konsequente Reduzierung der Abwassermengen in der Produktion von Bayer entstanden ist.