MONTAG -  08.07.2019
Rohbauarbeiten für neues Laborgebäude der präklinischen Forschung in Aprath abgeschlossen
Ideenschmiede unter einem Dach
Bayer in Wuppertal macht seine präklinische Forschung im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) am Aprather Weg fit für die Zukunft. Sichtbares Zeichen: Das neue neungeschossige Laborgebäude. In ihm wird die präklinische Pharmakologie mit Schwerpunkt auf der Herz-Kreislauf-Forschung zukünftig zusammengeführt. Jüngst konnten die Rohbauarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Bei der Abnahme bescheinigte das zuständige Bauamt: „Mängelfrei“. Mit den Innenausbauarbeiten ist bereits begonnen worden. Der Umzug der Beschäftigten aus den bisherigen Laboren in das neue Gebäude ist für das vierte Quartal 2020 vorgesehen.


Klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Wuppertal

„Unter einem Dach finden unsere Experten der präklinischen Pharmakologie zukünftig optimale Bedingungen für ihre Tätigkeiten. Damit stärken wir die Synergien aller pharmakologischen Forschungsaktivitäten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Die Investition ist ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Forschungsstandortes Wuppertal“, betont Standortleiter Dr. Holger Weintritt vor Journalisten am 1. Juli 2019. „Zudem ermöglichen wir mit diesem Schritt verstärkte Kollaborationen mit externen Fachleuten. Wir wollen ein attraktiver Partner für die weltweite Zusammenarbeit im frühen Forschungsstadium sein“, ergänzt Dr. Jörg Möller als globaler Leiter der Forschung und Entwicklung Division Pharmaceuticals.

Bei einem Anwohnerdialog am selben Tag stand das Unternehmen auch den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung und lud zur Vorortbesichtigung ein.

Effiziente Zusammenarbeit für höchste Forschungsqualität

In dem entstehenden Komplex werden Fachleute in Zukunft die biologische Wirksamkeit neuer Wirkstoffe erforschen. Ziel ist es, neue Therapieansätze zu finden und die zugehörigen Medikamente zu entwickeln. Bislang waren die Beschäftigten der pharmakologischen Forschung in insgesamt vier Aprather Gebäuden tätig. „Mit der Zusammenführung in ein einziges Domizil können alle effizienter zusammenarbeiten und auch die Qualität der Forschung kann weiter erhöht werden“, betont Möller.

Auf sieben Nutzetagen entstehen insgesamt 150 Labore und rund 100 spezielle Funktionsräume für zum Beispiel Messtechniken. Sie werden mit dem modernsten Stand der Technik errichtet. Hintereinander gestellt ergäben die Labormöbel eine Länge von fünf Kilometern – eine Strecke von Aprath bis zum Werk an der Wupper.

„Um ein bestmögliches Arbeitsumfeld zu schaffen, haben wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an mit in die Planung einbezogen“, erklärt Dr. Barbara Albrecht-Küpper, Leiterin des Projektes auf Seiten der späteren Nutzer. Das offene Bürokonzept mit viel Glas ermöglicht eine Kommunikation in angenehmer Atmosphäre. Auf der achten Etage befindet sich darüber hinaus eine lichtdurchflutete Kommunikationsfläche für den ungezwungenen Austausch.

Forschungspartner der Wahl für weltweite Experten

Im Laborgebäude werden zudem Möglichkeiten geschaffen, die die Kooperation mit externen Partnern fördert – ein wichtiger Baustein des neuen F&E-Innovationsmodells der Division Pharmaceuticals. Hierzu werden „Gastbüros und auch Gastlabore“ eingerichtet. Sie ermöglichen einen effizienten Austausch, konkrete Zusammenarbeit vor Ort und Wissenstransfer über Grenzen hinweg. Dies entspricht dem Ziel von Bayer, einen Wandel hin zu deutlich mehr externer Innovation einzuleiten und das Entwicklungsportfolio mit neuen Kandidaten zu ergänzen. „Hier werden hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen, um künftig mit externen Partnern aus der ganzen Welt zielführend und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise entwickelt sich der Standort weiter zu einem Wissenschaftscampus mit exzellenten Chancen. Denn lebendige Wissenschaft braucht internationalen Austausch“, erklärt Möller.

Schutz der Umwelt durch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Etliche Maßnahmen sorgen für den Schutz der Umwelt und Nachhaltigkeit:
Vorbildlich ist das Gebäude in punkto Energieeffizienz: Als besondere Technik wird eine innovative Wärmerückgewinnung installiert. Gemäß der aktuellen Energieeinsparverordnung werden gesetzliche Vorgaben übererfüllt.

Fakten zum Gebäude:

Fläche: ca. 36.000 Quadratmeter
Länge: ca. 131 Meter
Breite: ca. 37 Meter
Höhe: ca. 25 bis 39 Meter (Hanglage)
Etagen: 9, davon 7 Nutzetagen
Zahl der Labore: 250 (inkl. der Funktionsräume)
Erster Spatenstich: Juli 2017
Kapazität: Ausrichtung für maximal 350 Beschäftigte
Fertigstellung:             4. Quartal 2020
Lüftung: Bei einer stündlichen Luftumwälzung von rund 450.000 Kubikmetern erreicht sie einen Energierückgewinnungsgrad von 74 Prozent – ein Spitzenwert für Industrieanlagen.

 

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Ansprechpartner:
Dr. Mike Matthäus, Tel. +49 202 36-2468
E-Mail: mike.matthaeus@bayer.com

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.wuppertal.bayer.de
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen