MITTWOCH -  28.09.2011
„Tag der offenen Tür“ auf dem Laurentiusplatz
Spannende Ausflüge in die Welt der Chemie
Gute Stimmung, tolles Wetter, spannende Experimente und interessante Gespräche – all das gab es am Samstag, 24. September, auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz.

Besuch im chemischen Technikum Geb. 80
Unter dem Motto „Chemie entdecken – Bergische Unternehmen und ihre Partner stellen sich vor“ hatte Bayer unter anderem mit DuPont, Teijin und Sachsenröder eingeladen. Anlass dafür war der bundesweite „Tag der offenen Tür“ des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Nach Willkommensgrüßen, unter anderem von Standortleiter Dr. Klaus Jelich und Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Uni Wuppertal, ging es am Samstagvormittag los. Die beliebten Experimentierstationen wurden gestürmt, das Ausbildungszelt zum Thema „Berufe in der Chemie“ betreten, um informative Gespräche zu führen und den Vorträgen auf der Bühne gelauscht. Die Themen unter anderem: Ausbildung, Berufe, Studiengänge in der Chemie, Erfahrungen aus dem Alltag der Junior Uni, Menschen bei DuPont und Produkte von Teijin. Zudem sprach Dr. Wolfgang Plischke, Vorstandsmitglied der Bayer AG, zum Thema „Chemie ist Innovationsmotor“, und es gab Interviews mit Bayer-Azubis.

Bayer präsentierte sich in einem sogenannten „Science Dome“. Hier konnten alle Interessierten das Unternehmen umfassend kennenlernen. Für Fragen standen den Gästen Experten aus dem Unternehmen den ganzen Tag zur Verfügung.

Bayer hautnah zu erleben, darum ging es auch bei den zahlreichen Bustouren, die von der Kasinostraße aus zum Werk an der Wupper und ins Forschungszentrum starteten. „Kardiologie-Forschung: Entdecken von neuen Medikamenten für Herz- und Lungenerkrankungen“, „Klinische Entwicklung: Besuch der Probandenstation“ und „Werkskläranlage: Reinigung von Industrieabwässern“ lauteten die Titel der verschiedenen Touren, um nur ein paar zu nennen.

Die geringe Resonanz bei den angebotenen Besichtigungstouren war der einzige Wermutstropfen eines ansonsten rundum erfolgreichen und gelungenen Tages. „Wir werden analysieren, woran das lag, um es in Zukunft wieder besser zu machen“, sagt Hans-Georg Dellweg, Leiter Chemieparkmanagement. Allerdings betont er auch, dass diejenigen, die eine Tour mitgemacht hatten, restlos begeistert waren und nicht selten direkt die nächste spannende Besichtigung starteten.

Die Enttäuschung darüber war am Abend aber wieder verfolgen, denn da sorgten die Bayer Big Band und die Big Band des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums auf der Bühne für einen stimmungsvollen und gelungenen Ausklang des „Tags der offenen Tür“.

„Mein besonderer Dank gilt den über 200 freiwilligen Helfern, die im Vorfeld und am Tag zum Gelingen wesentlich beigetragen haben“, betont Standortleiter Klaus Jelich.