MITTWOCH -  06.04.2011
Bayer Science & Education Foundation:
Bayer-Stiftung unterstützt Berufskolleg am Haspel in Wuppertal mit 17.300 Euro
205 Bildungsprojekte im Umfeld der Unternehmens-Standorte mit insgesamt rund 2,1 Millionen Euro seit Ende 2007 gefördert

Die Schüler Tobias Grafweg (2.v.l.) und Tobias Hölscher (2.v.r.)erklären Dr. Klaus Jelich (l.), Standortleiter Bayer HealthCare Wuppertal, Silvia Kaut (Mitte), Bürgermeisterin der Stadt Wuppertal und Thimo V. Schmitt-Lord (r.), Vorstand der Bayer Stiftung die Funktionsweise der RFID-Technologie.
Die Bayer Science & Education Foundation fördert zwei innovative Lernprojekte des Berufskollegs am Haspel in Wuppertal mit insgesamt 17.300 Euro. Im Projekt „Prozessautomatisierung“ lernen die Schüler Computerprogramme zu entwickeln. Im zweiten Unterrichtsprojekt „RFID-Technologie“ – RFID steht für „Radio Frequency Identification“, d.h. Funkerkennung – steuern sie automatisiert Prozesse. Dabei identifizieren Roboter optisch die Formen verschiedener Objekte und sortieren sie nach bestimmten Kriterien in ein Palettenlager ein.

„Unsere Schüler erlernen in diesen Unterrichtseinheiten die Grundlagen der Prozessautomatisierung und können neue Technologien erforschen. Damit wollen wir sie für die Aufnahme eines technisch orientierten Studiums begeistern“, erklärte Schulleiter Volker Lieb. Für das Projekt „Prozessautomatisierung“ benötigte das Berufskolleg 15.900 Euro, die es bei der Bayer-Stiftung beantragt und erhalten hat. „Wir freuen uns, dass wir nun 15 Lernplätze mit den benötigten Notebooks ausstatten und Simulationssoftware sowie Interfaceboxen anschaffen können“, sagte Studiendirektor und Projektleiter Bodo Jakob. Weitere 1.400 Euro werden in mobile Datenspeicher, Schreiblese-Geräte und Sensoren für das Projekt „RFID-Technologie“ investiert.

Die beiden Förderprojekte wurden von einem unabhängigen Stiftungsrat ausgewählt. Ausschlaggebend war, dass innovative Unterrichtsmethoden eingeführt oder beispielhafte Maßnahmen umgesetzt werden, die den regulären Unterricht ergänzen und attraktive Bildungsangebote schaffen. Die Förderprojekte sollen dem Ziel dienen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern.

„Mit unserem Schulförderprogram unterstützen wir innovative und nachhaltig ausgerichtete naturwissenschaftliche Projekte, damit junge Menschen eine gute Ausbildung erhalten. Dies sehen wir als wichtige Investition in die Zukunft an“, sagte Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung, anlässlich der Übergabe der Fördermittel. „Denn eine gute Bildung und Ausbildung eröffnen Jungendlichen Zukunftschancen, sorgen für qualifizierte Nachwuchskräfte und tragen damit auch zur Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmens-Standorte bei“.

Im Bayer-Schulförderprogramm stellt die Stiftung jedes Jahr rund 500.000 Euro für Projekte zur Verbesserung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts bereit. Seit Start des Programms Ende 2007 wurden insgesamt bereits 205 Bildungsprojekte im Umfeld der Bayer-Standorte mit rund 2,1 Millionen Euro gefördert. Davon flossen alleine rund 188.000 Euro Fördergelder in bisher 14 Bildungsprojekte in Wuppertal.

Schulförderung bei Bayer

Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen. Neben dem Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung ermöglicht das Unternehmen Schülern, in seinen Schülerlaboren – den so genannten “Baylabs” – eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennenzulernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe “Jugend forscht” sowie der „Internationalen Chemieolympiade“ und der „Internationalen Biologieolympiade“.

>> mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: wwww.bayer-stiftungen.de